Sauerkraut, Laugenknödel & Große Absicherungslücken
Shownotes
Wie sind die Menschen in Deutschland versichert? Welchen Schutz halten junge Leute für unverzichtbar? Wie viele vertrauen KI bei Versicherungsentscheidungen? Diesen zentralen Fragen geht die neue Continentale-Studie nach.
Über die wesentlichen – teils überraschenden – Ergebnisse spricht Podcast-Host Kristina Benz mit dem Vertriebsvorstand der Continentale Jürgen Wörner. Eine grundlegende Erkenntnis der Umfrage: Je weiter die Risiken in der Zukunft liegen, desto schlechter ist die Absicherung. Besonders im Bereich Berufsunfähigkeit liegt hohes Geschäftspotenzial, gerade bei den 18- bis 25-Jährigen.
Und: Die Mehrheit wünscht sich bei der Vorsorgeplanung persönliche Beratung. KI-Tools wie Chatbots sind für fast die Hälfte der Befragten kein Ersatz. Denn KI kann vieles einfach nicht leisten, wie Jürgen Wörner erklärt: „Vermittler sind wichtiger denn je. Wenn ich das Altersvorsorgereformgesetz sehe, wenn ich die KV-Reform sehe: Was da alles auf die Menschen zukommt — das schreit nach Ordnung, schreit nach Orientierung.“
Für seine Geburtsstadt Heidelberg und seine langjährige Wahlheimat Mannheim hat er kulinarische Insidertipps parat. Außerdem geht es, passend zu den beliebten Absicherungen der Deutschen, um die deutsche Vorliebe für Sauerkraut.
Der Tisch ist also gedeckt – lasst euch überraschen!
Die komplette Studie „So versichert sich Deutschland: Zwischen Klassikern, Trends und blinden Flecken“ könnt ihr ab September 2026 unter Continentale-Studien herunterladen. Diese enthält dann auch die seit dem Jahr 2000 immer gleichen Trendfragen, die traditionell im Sommer erhoben werden.
Weitere Infos zu unserem Maklervertrieb und den Ansprechpartnern gibt es unter Maklerportal der Continentale.
Weitere Infos zur Continentale Versicherung gibt es unter continentale.de
Transkript anzeigen
00:00:01: Kurz gedacht lang bereut.
00:00:02: Das ist, wenn man es herunterbrechen möchte das Fazit unserer neuen Kontinentale Studie zur Frage Wie sind die Deutschen versichert?
00:00:10: Denn fast jeder in Deutschland besitzt zwar mindestens eine Versicherung doch vor allem dass Eigentum gut geschützt das eigene Leben hingegen nicht.
00:00:19: Woran das liegt, welche Versicherungen unterschätzt werden?
00:00:21: Wo sich die jungen Generationen deutlich von anderen Generationen unterscheiden und was das für die Vermittler bedeutet.
00:00:27: Darüber sprechen wir heute in einer neuen Folge von Kontinentale Alakard dem kulinarischen Versicherungspotcast.
00:00:34: Ich bin Christina Benz und freue mich sehr dass ihr dabei seid.
00:00:52: Mein heutiger Gast ist mein Chef Jürgen Wörner Vorstand für Vertriebspartnerbetreuung und Direktvertrieb sowie dem Kundendienst.
00:00:58: schön dass du da bist Jürg.
00:01:01: Ich freue mich auch hier zu sein.
00:01:02: Wir starten direkt mit dem Blick auf deinen Teller!
00:01:05: Du hast deine Karriere bei der Mannheimer als dualer Student begonnen, bist also dem Unternehmen immer treu geblieben und lebst seither in Mannheim.
00:01:13: Ich habe ja auch mein duales Studium ebenfalls im Mannheim absolviert und weiß dass die Stadt ein Schmelztiegel der Kulturen ist – was sich auch an der kulinarischen Vielfalt zeigt.
00:01:23: Welche kulinarische Spezialität hast du denn in Monheim lieben gelernt?
00:01:28: Ja, wenn man in Mannheim wohnt dann gibt es natürlich wirklich eine breite Auswahl.
00:01:32: Aber ich sage jetzt mal Wenn man gerne etwas vom Grill ist Dann muss man in die Mannhammer Quadrate.
00:01:40: Dort findet man die beste Kulinarik Vom Holzkohlengrill Die man sich vorstellen kann und das kann ich jedem nur empfehlen.
00:01:48: Ab in die Quadrate.
00:01:50: Mutig und was leckeres vom Holzkohlenkrill essen ist Sensational
00:01:55: Das ist ja auch das Schöne.
00:01:56: Im Mannheim gerade als Student findet man sich daher super easy zurecht, weil die Quadrate ja also der Innenstadtbereich nach ABC sortiert und auf der anderen Achse dann quasi ein zwei drei so dass man sich in Q-Sieben trifft?
00:02:11: Ja du musst nur einmal wissen wo es Schloss ist und dann vom Schloss auf die Stadt gucken und dann erschließt sich das und du brauchst nie mehr eine Landkarte oder irgendwas und kannst direkt loslaufen.
00:02:22: Perfekt!
00:02:22: Das war auf jeden Fall sehr einfach.
00:02:24: Geboren bist du nicht in Mannheim, sondern in der viel schöneren Stadt Heidelberg.
00:02:28: Einer der schönsten und meistbesuchten Städte in Deutschland.
00:02:31: Hast Du dort eine Essensempfehlung oder ein Lieblingsrestaurant abseits der Touristenfade?
00:02:38: Also wenn man in Heidelberg ist dann muss man natürlich die Touristenfrage verlassen und man kann sich oberhalb des Schlosses auf den Königsstuhl begeben.
00:02:46: da gibt es ein wunderschönes Restaurant auch das Hotel mit einem sensationellen Blick über die Stadt Jedenseits der Touristenströme, man kann sogar hochlaufen.
00:02:56: Man kann mit der Zahnradbahn hochfahren.
00:02:58: Heidelberg ist immer ein Besuch wert wenn man es noch schafft das zu verbinden Mit einer Schlossbeleuchtung Dann würde ich sagen ja die eine der schönsten Städte Würde ich in dem Moment unterschreiben.
00:03:10: ansonsten ist aber auch relativ voll.
00:03:12: Das muss mir Ehrlichkeitshalber auch sagen
00:03:14: Ja also wir sind damals auch oft von Mannheim nach Heidelberger fahren weil heidelberg einfach viel schöner ist als Mannheim.
00:03:20: Aber du hast sogar den Weg andersrum gemacht und bist dann nach Mannheim gezogen.
00:03:24: Ja, wobei meine Frau kommt aus Frankfurt und die hat sich erst geweigert mit mir direkt nach Manheim zu ziehen.
00:03:29: Nach Heidelberg das war kein Problem aber jetzt liebt sie in Mannheim
00:03:31: auch.
00:03:32: Es ist ja auch schön es gibt auch wirklich schöne Ecken in manheim.
00:03:36: Seit zwei tausend dreizehn gehörst du zum Vorstandsteam der Kontinentale also zum Versicherungsverbund.
00:03:42: Findest du da noch Zeit selbst zu kochen?
00:03:45: Ich hab gehört, du hast unter anderem auch ein tolles Rezept für Laugenknödel.
00:03:49: Aha!
00:03:50: Das hat's schon rumgesprochen?
00:03:52: Ich koche sehr gern... Aber...
00:03:55: Also richtig kochen oder Hilfsarbeiten für deine Frau?
00:03:57: Ja
00:03:58: meistens natürlich Hilfsarbeiten aber wenn sie mich lässt und das ist meistens am Wochenende dann koche ich auch gerne selbst.
00:04:03: Aber die Bedingung ist meine Gäste dürfen es nicht eilig haben, die dürfen keine Hunger haben.
00:04:08: Wenn das also schnell gehen muss da bin ich nicht gut.
00:04:11: Wenn ich allerdings Zeit habe kann an so einem Samstag oder Sonntag in Ruhe miteinander kochen, vielleicht auch eine kleine Flasche Weinschimmer öffnen.
00:04:19: Dann bin ich in meinem Element und dann gibt es noch manchmal Laugenknüte aber da zähle ich jetzt nicht mehr davon.
00:04:27: Okay!
00:04:27: Vielleicht kriege ich sie ja auch mal zu zum Testen.
00:04:31: Lass uns mal fachlich werden.
00:04:33: Lieber Jürgen, in diesem Jahr widmen wir uns in unserer jährlichen Kontinentale Studie der Frage wie sind die Deutschen versichert?
00:04:39: Die Studie ist noch nicht komplett fertig aber wir haben uns die wichtigsten Punkte schon einmal angeschaut und wir wollen euch mal einen exklusiven Einblick geben was wir denn schon an wichtigen Erkenntnissen gefunden haben.
00:04:53: also lieber Jürg.
00:04:54: Was sind für dich die wichtigste Erkenntnisse die du schon gesehen hast?
00:04:57: wo stehen wir aktuell?
00:05:00: Ja, also ich bin froh das wir die Studie gemacht haben.
00:05:02: um ganz ehrlich zu sein.
00:05:03: Weil der Titel, der ließ sich jetzt erstmal relativ profan und es wurde auch schon hundertmal irgendwie erhoben aber wir haben ja noch mal ein bisschen den Fokus gesetzt auf aktuelle Entwicklungen.
00:05:14: und wie wirkt da KI und so weiter?
00:05:17: Und nachdem ich mir das intensiv angeschaut habe, bin ich super froh dass wir's gemacht haben Weil es doch ein paar überraschende Themen gibt, die ich so jetzt erstmal nicht erwartet hätte.
00:05:28: Also das offensichtige mal vorne weg!
00:05:30: Ich glaube... Es ist und bleibt KI hin, KI her, Social Media hin, Social media her.
00:05:38: Der Kundenzugang ist weiterhin der Schlüssel für uns im Vertrieb.
00:05:42: Die Frage ist wie erreichen wir die Kunden?
00:05:45: Das zweite Erkenntnis, der Bedarf ist bei jedem Kunden gegeben.
00:05:50: also es finden sich immer immer Lücken in einem Versicherungsschutz an überraschenden Stellen, wenn ich das mal vorweggreifen kann.
00:05:59: Und ich denke in der heutigen Zeit auch wo es darum geht natürlich versicherungsschutz bezahlbar zu halten ist und bleibt Risikomanagement die Kürdisziplin und zwar mit und ohne KI und alles was es da gibt.
00:06:15: Das waren für mich die drei Hauptthemen die ich daraus nehmen konnte.
00:06:20: um spannen zu lesen
00:06:21: Du hast gerade gesagt, du hast überraschende Lücken gesehen.
00:06:24: Was waren für dich so die größten Lücken in der Absicherung, die die Studie offenbart hat?
00:06:31: Naja also ich würde mal sagen viele Menschen sind gut versichert wenn es um die allgegenwärtigen Risiken geht.
00:06:39: das wird jetzt niemanden überraschen dass eine Privaterpflicht, ne Kraftfahrt und ein Hausrat die Absicherungen dominieren.
00:06:47: Wenn man da brauchst jetzt auch nicht lange gucken warum?
00:06:49: Der Privatherpflicht wird inzwischen fast jeder mal kapiert haben.
00:06:53: Die Form der Privaterpflicht ist wieder was anderes.
00:06:55: Aber Kraftfahrts ist ne Pflichtversicherung logischerweise Und Hausrätters jeden Tag um dich herum Um klar versicherst du das.
00:07:03: soweit so gut.
00:07:05: Ich würde mal sagen je weiter die Risiken in der Zukunft liegen desto schlechter wird die Absicherung, das ist total spannend.
00:07:13: Warum sichern denn die Leute als erstes ihr Hab und Gut ab während wirklich wichtige Risiken wie die Berufsunfähigkeit oder auch Pflege oft vernachlässigt werden?
00:07:24: Ich glaube dass diese Risiken sind nicht so greifbar.
00:07:27: also die Ausrathaflicht erlebt man jetzt jeden Tag, das Kraftfahrt nutze ich jeden Tag.
00:07:33: klar, da hab' ich auch Geld bezahlt übrigens.
00:07:36: Das Geld ist auf meinem Geldbeutel rausgegangen und kann mir das von einem inneren Auge vergegenwärtigen, dass es irgendwann weg ist noch immer neu kaufen.
00:07:45: deshalb versichere ich mich dagegen wohin gegen zum Beispiel eine Berufsunfähigkeit also doch etwas ist das musst du dir mal vor des Innere Auge führen.
00:07:55: was bedeutet das denn?
00:07:56: Also ich nicht mehr arbeiten kann.
00:07:58: welche Auswirkungen hätte das dann?
00:08:01: glaube ich überfordert viele Menschen oder man verdrängt es auch, weil man die Absicherungsmöglichkeit nicht sieht.
00:08:10: Und ich glaube das ist schon ... Das ist auch menschlich.
00:08:12: Ja total.
00:08:13: Ist
00:08:13: menschlig und jetzt noch was schwarz auf weiß.
00:08:16: Es eben wirklich so!
00:08:17: Wenn ich mir die Zahlen anschaue dass wenn Menschen nicht beraten werden weniger als fünfzehn Prozent überhaupt für das Thema Berufsunfähigkeit vorgesorgt haben.
00:08:28: von der Qualität der Vorsorge reden wir mal gar nicht.
00:08:31: Da würde ich sagen, also über dieses Thema Bedarf brauchen wir nicht reden.
00:08:36: Die Frage ist wie kommt man an die Kunden ran und wie gestaltet man dann Beratungen?
00:08:41: Ist es denn unsere Aufgabe als Versicherer mehr Aufklärung zu betreiben und die Themen präsenter zu bespielen oder ist es auch Aufgabe der Berater das wirklich aktiv auch anzusprechen?
00:08:53: weil die Berater sind ja diejenigen die den Fokus auch im Zweifel verändern können der Kunden?
00:08:59: Ich glaube dass die Rollen Teilung oder die Partnerschaft mit einem Versicherer so aussieht, dass sie die Erwartungen an uns ist, gute Produkte an die Rampe zu stellen.
00:09:10: Die passende Flexibilität in die Produkte einzubauen sodass ein professioneller Berater damit arbeiten kann.
00:09:17: also ich glaube persönlich nicht das du mit Werbung als Versicherere einen Versicherungsbedarf a erzeugen und b schon gar nicht decken kannst sondern das primär Funktion und Aufgabe eines professionellen Beraters.
00:09:31: Keine Frage, nur der braucht gute Produkte mit denen er arbeiten kann und die auch verkaufen können und die die Bedarfe des Kunden treffen.
00:09:39: Ich denke so wird eine Partnerschaft da draußen.
00:09:43: Eine Erkenntnis ist auch das insbesondere junge Menschen dem Thema Berufsunfähigkeit ist einmal gerade im Alter zwischen achtzehn-und fünfzwanzig deutlich präsenter das Thema im Fokus haben als andere Altersklassen.
00:09:58: Woran liegt das?
00:10:00: Gerade ist eine gute Frage, also ich würde mal vermuten die Jungen riechen den Braten.
00:10:07: Die kapieren dass da irgendwas nicht so richtig in Ordnung ist und die kapieren, dass da die staatliche Vorsorge wahrscheinlich nicht ausreichend sein wird und deshalb fokussieren die Themen wie Berufsunfähigkeit weil er junger Mensch was hast du denn außer deine Berufs Tätigkeit und dein Einkommen.
00:10:25: Also hast du ein hohes Interesse das abzusichern?
00:10:27: Für mich war dann eher noch mal überraschend, dass selbst bei jungen Menschen das Thema Altersvorsorge eine wichtige Rolle spielt.
00:10:33: also dort hat anscheinend schon bisschen funktioniert, dass auch die Politik Signale sendet.
00:10:41: Die Rente ist sicher,
00:10:42: zieht nicht mehr nach Blüm.
00:10:44: Die Renten sind sicher, das ist wahrscheinlich immer nur so aber die Rentenhöhe ist natürlich das Thema Anscheinend schon gefruchtet.
00:10:52: Und ich würde mal so zusammenfassen, je jünger die Kunden oder die Menschen, die wir beraten, desto höher der Beratungsbedarf und desto aufgeschlossener sind die Menschen gerade für diese elementaren Risiken, die die Person betreffen.
00:11:05: Das finde ich total interessant!
00:11:07: Ja vielleicht nochmal zurück zur Berufsunfähigkeit.
00:11:10: Welche Rolle spielt dabei das gestiegene Bewusstsein für psychische Erkrankungen?
00:11:14: Es ist ja auch mittlerweile ein sehr präsentes Thema, kein Tabuthema mehr.
00:11:19: Ist das auch ein Grund, warum die jungen Leute sich eher mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung beschäftigen?
00:11:26: Wir erleben es ja.
00:11:27: Dass insbesondere junge Menschen sich diesem Thema offen gegenüber zeigen und sich auch helfen lassen in schwieriger Situationen.
00:11:34: Das ist enttabuisiert und da erlebt man natürlich auch, dass es eine der Hauptgründe ist um berufsunfähigt zu werden.
00:11:41: Es erleben die jonge Menschen auch.
00:11:43: Das mag dazu beitragen eindeutig.
00:11:46: Auf der anderen Seite sehen wir aber auch, dass eine BU immer noch sehr, sehr teuer ist gerade für junge Menschen.
00:11:51: Also das Risiko tatsächlich vernünftig abzusichern ist nicht günstig und sprengt oftmals das Budget.
00:11:57: Deswegen sagt es du ja eben auch viele sind einfach auch falsch abgesichert.
00:12:02: was hält sie aktuell dann noch zurück?
00:12:06: Ja also ich denke die Kaufkraft limitiert schon.
00:12:10: und da kommen wir wieder zu dem Thema das Risikomanagement natürlich key ist.
00:12:15: Und rein theoretisch kann man ja sagen zwischen Bedürfnis und Bedarf liegt die Kaufkraft, und da geht es natürlich schon darum wie.
00:12:23: als Versicherer müssen Produkte anbieten, die einen günstigen Einstieg ermöglichen und Berater haben wahrscheinlich den Auftrag oder die Aufgabe mal zu hinterfragen wofür verhandenes Budget eingesetzt wird eine Vollkasko für ein Auto, wirklich die wichtigste Absicherung für einen jungen Menschen ist oder ob es nicht doch eher die Person ist, die in den Fokus gestellt werden muss.
00:12:47: Ich denke da sind große Chancen mit verbunden weil das Bedürfnis ist da.
00:12:51: Ja
00:12:51: auf jeden Fall!
00:12:53: Wo liegen denn aus deiner Sicht die größten Chancsen für unsere Vermittler bei der jungen Zielgruppe?
00:12:59: Naja... Man kann ja wirklich so sagen, mit abnehmendem Alter wächst der Beratungsbedarf und die große Aufgabe ist natürlich wie finden wir die jungen Menschen?
00:13:08: Und wenn ich mir die Zahlen anschaue das kann man auch in unserer Studie nachlesen.
00:13:14: Jeder Zehnte wünscht sich einen guten Berater, der heute noch keinen hat.
00:13:19: also eine Frage ist Wie finden wir zusammen?
00:13:21: Das sind die großen Herausforderungen bei jungen Leuten stellen sicher mehrere Themen.
00:13:26: Also ist es dann wirklich nur Social Media Also muss ich das tun?
00:13:30: Oder gibt es nicht auch andere Zugänge wie zum Beispiel über den Arbeitgeber, über Freunde?
00:13:37: Empfehlungen ist nach wie vor glaube ich nicht aus der Mode gekommen.
00:13:42: Ganz im Gegenteil und wenn wir die jungen Leute mal am Tisch in unseren Agenturen etc.
00:13:48: haben dann finden wir da eine regelaufgeschlossene junge Leute die zumindest was die Studie hergibt in der Mehrzahl Beratung wünschen Und zwar auch wenn sie KI nutzen, um erstmal zu sagen was bräuchte ich denn?
00:14:04: Brauen Sie am Ende des Tages jemanden der aus einem Bedürfnissen bedarf und daraus eine Absicherung macht die dann auch funktioniert und hält.
00:14:11: Das ist den jungen Menschen sehr bekannt.
00:14:13: Die Frage ist wie finden wir zusammen?
00:14:16: Könnte vielleicht die betriebliche Absicherung so ein Türöffner sein also auch wirklich an die jungen Leute ranzukommen um dann auch vielleicht so einer Win-win-Win Situation zu schaffen?
00:14:26: Also sehen wir ja ganz deutlich, wenn ich unsere Erfolge anschaue in dem Thema Betriebliche Altesversorgung aber auch betriebliche Krankenversicherung wo ganz viele Leute junge Menschen einen Einstieg in die Versicherungswelt finden.
00:14:41: Habe ich da natürlich ein wunderbares Instrument um darauf aufzusetzen und diese Grundabsicherung dazu nutzen um aufzubauen und die wirklich relevanten Themen für junge Menschen einfach mal sichtbar zu machen.
00:14:54: Es ist natürlich auch ein zweites Thema neben dem Arbeitgeber.
00:14:59: Einfach über die Versicherungen einzusteigen, die für junge Menschen offensichtlich relevant sind.
00:15:04: Also das ist die private Pflicht, das ist sie Kraftfahrt und das ist der Hausrat.
00:15:08: Dann nehme ich die halt erstmal und fang mal mit denen an zu arbeiten.
00:15:12: Aber die richtige, wirkliche Relevanz, wer jeder weiß, der uns zuhört, liegt natürlich woanders.
00:15:18: Und warum ist persönliche Beratung beim Thema Absicherung in Zukunft so wichtig?
00:15:24: Wir haben auch in der Studie gesehen, können wir nachlesen.
00:15:26: Total interessant!
00:15:28: Das Thema KI als Beispiel wird sehr stark genutzt und es ist inzwischen die Stufe II in der KI offensichtlich nämlich das Vertrauen in das KI-Instrument und das ist total spannend dass also ganz viele Menschen der KI jegliche Glaubwürdigkeit absprechen.
00:15:48: über vierzig Prozent Das nimmt bei jüngeren Menschen ab, also die Vertrauener KI mehr.
00:15:54: Aber nicht absolut!
00:15:57: Sondern die wissen genau.
00:15:59: okay das kann man erstes in die Zeit und da habe ich wohl ein Thema.
00:16:02: immer dann wenn es in Handlungen geht braucht man jemanden der sagt ok das kannst du wirklich machen dass ist wirklich guten wirklich richtig.
00:16:11: deshalb ich würde mich mal rauslehnen aus dem Fenster würde sagen Also einen Berater von heute und morgen Ohne kostenpflichtiges Chat, GPT und oder Klot-Abo wird insbesondere bei jungen Kunden keine Akzeptanz finden.
00:16:27: Und du musst sie da abholen wo die stehen und man muss da das gemeinsam einordnen miteinander lachen auch was da teilweise vorgeschlagen wird und dann handeln und ich glaube dann wird es eine runde Sache und dann fühlen die sich ja gut aufgehoben.
00:16:42: Okay Vielleicht noch mal abschließend, wenn du die Ergebnisse in konkrete Empfehlungen übersetzt.
00:16:49: Was sollten Vermittler jetzt anders machen?
00:16:53: Große Frage also.
00:16:54: ich würde einfach sagen sich nochmal ihre Funktion ihrer Rolle bewusst werden und nochmal sich nicht blenden lassen durch Themen die ja auch durch die Garzetten schwirren.
00:17:04: neben KI braucht es keine Vermittlermäher an.
00:17:06: die KI wird das alles erledigen wir.
00:17:09: Wir haben gesehen Pfeifekuchen, wir haben gesehen
00:17:12: K.I.H.,
00:17:14: die Leute sind gut versichert was die kurzfristigen Risiken angeht.
00:17:18: sie sind total übel versicherte wenn es um langfristige Risiken geht.
00:17:22: wenn das um die eigene Person geht ist es total nachlässig und schlecht attestiert.
00:17:29: ich würde weiterhin sagen den Nebel lichten den Fokus ausrichten, Entscheidungen herbeiführen und als zufälliger Versicherung planvoller Absicherung machen.
00:17:39: Das ist nach wie vor in Mode – es immer mehr in Mode!
00:17:43: Und ich würde mal sagen wir auch als Vermittler, als Branche aber auch als Vermittler wissen.
00:17:48: wichtiger denn je wenn ich Altersvorsorge Reformgesetz sehe, wenn ich KV-Reformen sehe was da alles auf die Menschen zukommt das schreit nach Einordnung Das schreit nach Orientierung.
00:18:00: Und ich glaube, man kann aus der Studie auch rausnehmen keine Angst davor zu haben, auch unangenehme Fragen zu stellen.
00:18:08: das ein bisschen wie beim Zahnarzt.
00:18:10: gute Beratung tut auch ein bisschen weh aber führt dann es in einem guten Ergebnis und einem strahlenden Lächeln und ich denke so kann man in die Zukunft gehen.
00:18:18: also mich hat dass die Studie ich bin froh, dass wir sie gemacht haben sehr optimistisch gestimmt und ich lade jeden einen die mal anzugucken lohnt sich
00:18:27: okay Super.
00:18:29: Vielen lieben Dank, dann kommen wir auch schon zu unserem Absacker.
00:18:33: Passend zum Thema wie sind die Deutschen versichert?
00:18:35: Schauen wir uns an was essen die Deutschen?
00:18:38: beziehungsweise essen die deutschen das, was als typisch Deutsch gilt.
00:18:43: Konkret gehen wir der Frage nach Essen die Deutschen tatsächlich so viel Sauerkraut wie ihnen nachgesagt wird weswegen wir vor allem in England den wenig schmeichelhaften Spitznamen The Crows haben Kulinarisches Klischee oder Wirklichkeit.
00:18:59: Was glaubst du?
00:19:01: Na ja, also ... Du hast ja gesehen... Also ich komme aus Mannheim und da bist du ja ganz nah mit Elsas.
00:19:07: Und Elsass ist ja Frankreich!
00:19:10: Da heißt dann Sauerkrauschukrut und da hört sich das schon viel besser an.
00:19:13: Hört
00:19:14: sich schon ein bisschen
00:19:15: kulinarisch hochwertig an Ja und das natürlich den gibts damit Champagner und allem drüber und dran.
00:19:21: Das ist zum Niedergneen lecker.
00:19:23: Ich glaube es stimmt, bin aber nicht sicher.
00:19:26: Also Tatsache ist, der Konsum von Sauerkraut in Deutschland ist im internationalen Vergleich zwar traditionell hoch.
00:19:33: Hat sich allerdings in den vergangenen vierzig Jahren mit einem jährlichen pro Kopfkonsum von rund einem Kilo halbiert – was ja immer noch super vieles!
00:19:42: Ganz abgesehen davon gibt es andere Nationen, die mehr Sauerkraut verzieren als die Deutschen.
00:19:47: Wie zum Beispiel unsere Nachbarn in Frankreich – du hast das gerade angel-sprochen im Elsos?
00:19:52: Ein Klassiker!
00:19:53: Siehst
00:19:54: Du!
00:19:54: Aber auch in Österreich und der osteuropäischen Küche ist Sauerkrout seit Jahrhunderten sehr beliebt oder auch in den USA wo's dann aber eher als Topping für Hot Dogs oder ähnliches verwendet wird.
00:20:06: Also, dass bei den Deutschen ständig Sauerkraut auf dem Tisch kommt ist ein Klischee.
00:20:11: Obwohl Deutschland als Sauerkrout-Nation gilt, ist der pro Kopfkonsum hierzulande rückläufig auch wenn es nach wie vor ein Superfood ist, wenn man ehrlich ist und wir liegen im internationalen Vergleich keineswegs mehr an der Spitze.
00:20:25: Vielen lieben Dank Jürgen, dass du da warst!
00:20:27: Bon Appétit!
00:20:28: Vielen dank, dass Du mich hattest!
00:20:31: Und ja... Wir sehen uns später.
00:20:34: Freu mich drauf.
00:20:35: Vielen Dank fürs Zuhören bis bald und tschüss!
00:20:39: Wenn euch unser heutiges Podcast Menü gefallen hat, dann lasst uns gerne fünf Sterne da oder schreibt uns über unsere Social Media Kanäle Oder schreibt direkt über unsere E-Mail Adresse podcast at continentale.de.
00:20:52: Wir freuen uns von euch zu hören.
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